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Junge Union begrüßt Schließung von Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge im Kreis Offenbach

Langen/ Mainhausen/ Neu-Isenburg - Die Junge Union (JU) Offenbach-Land begrüßt die Entscheidung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration auf Grund der künftigen überarbeiteten Standortorganisation der Erstunterbringung für Flüchtlinge die Standorte im Kreis Offenbach zu schließen.

 

Waren es Ende des letzten Jahres durchschnittlich 650 Menschen pro Tag, die als Flüchtlinge nach Hessen gekommen sind, sind nach aktuellen Zahlen nur noch circa 50 neuankommende Schutzsuchende pro Tag unterzubringen. Aus diesem Grund schließen mittelfristig 23 Einrichtungen mit einer Gesamtkapazität von 10.000 Plätzen. Darunter befinden sich sowohl die Standorte des ehemaligen Frankfurter Rundschau Geländes in Neu-Isenburg, die Gewerbehalle in der Robert-Bosch-Straße in Langen als auch die Industriehalle in Mainflingen, welche alle als Notunterkünfte für den Landkreis Offenbach genutzt wurden. Eine Umsiedlung der verbleibenden Flüchtlinge in andere Einrichtungen soll in den nächsten Tagen erfolgen.

 

„Wir müssen uns ausdrücklich bei allen Organisatoren, Hilfsorganisationen, Behörden sowie den freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken, die in den letzten Wochen und Monaten die Situation so souverän gemeistert haben. Jetzt sind wir jedoch glücklicherweise an einem Punkt angelangt, an dem eine Schließung der Einrichtung in unserem Kreis die konsequente Entscheidung ist.“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Christian Gött aus Langen.

 

Max Breitenbach fügt dazu an: „Wir sind froh, dass der Kreis und die kreisangehörigen Kommunen, auch durch die Situation der geschlossenen Balkanroute, derart entlastet werden können. Jetzt gilt es aber, die Menschen, die hier sind, ordentlich und den geltenden Gesetzen entsprechend zu behandeln und diejenigen, die eine realistische Bleibeperspektive haben, schnell und umfassend zu integrieren.“